Englischunterricht: Fit für das 21. Jahrhundert

Klimawandel, Pandemie oder KI – Wie macht man Schülerinnen und Schüler fit für die globale Gesellschaft? Damit beschäftigt sich das Modell der 4 Cs: Weitere Kompetenzen erweisen sich als wichtig für unsere Zeit. In der Neuausgabe von „Green Line Oberstufe“ sind die „21st century skills“ nun als Lehrgang integriert. Ein Gespräch mit der Autorin Louise Carleton-Gertsch.

Vor dem Programmieren kommt das Analysieren

Professor Ludger Humbert (66) hat Informatik und Lehramt studiert, viele Jahre als Lehrer für Informatik und Mathematik an Gesamtschulen gearbeitet sowie als Fachleiter Informatik-Referendare ausgebildet. Heute vertritt er das Fachgebiet Didaktik der Informatik an der Bergischen Universität Wuppertal. Humbert ist Autor der Didaktik der Informatik und hat den Ernst Klett Verlag beim neuen Lehrwerk „starkeSeiten Informatik“ beraten, das zur Einführung des Pflichtfaches Informatik für die Klassen 5 und 6 in Nordrhein-Westfalen im Juni erscheint.

Lernen auf Distanz: Kinder müssen Erfolge haben

Es war mitten im Lockdown 2020, als Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachgebiete darauf hinwiesen, dass die Corona-Pandemie keine Ausnahme sei. Viren würden unsere Gesellschaft – und damit auch die Schulen – in Zukunft immer wieder vor große Herausforderungen stellen. Schulpsychologen geben Hinweise, wie Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler in solchen Zeiten motivieren und im Distanzunterricht unterstützen können.

Intelligent verzahnt: Hybride Lehrwerke

Bücher sind immer noch das Leitmedium für den Unterricht. Allerdings werden ihnen zunehmend digitale Ergänzungen an die Seite gestellt. Beide zusammen kommen als hybride Lehrwerke auf den Markt. Für den Erdkundeunterricht hat Andy Flaming ein Arbeitsbuch entwickelt, das das klassische Lernsetting umkehrt: Um die Aufgaben bearbeiten zu können, greifen die Lernenden auf das Basiswissen im eBook zurück. Der Autor erklärt, welche Chancen darin für den modernen Unterricht liegen.

„Lehrkräfte sollten digitale Lehrmaterialien nicht selbst produzieren müssen“

Die Digitalisierung stellt Bildungsmedienverlage vor besondere Herausforderungen. Nicht nur gilt es, tausende Schülerinnen und Schüler mit sicheren, jederzeit zugänglichen und zukunftsorientierten Materialien zu versorgen, sondern auch darum, den Gleichtakt von Didaktik und technologischen Entwicklungen hinzubekommen. Ein Gespräch mit Verlagsleiter Dr. Ilas Körner-Wellershaus über veränderte Arbeitsprozesse, rechtliche Rahmenveränderungen, zukünftige Berufsfelder und die Herausforderungen der Digitalisierung beim Ernst Klett Verlag.

Problemfall Bildungssprache: Wirtschaft und Politik sprachsensibel vermitteln

Mit dem neuen Kernlehrplan 2020/21 startet an den Realschulen in Nordrhein-Westfalen das neue Fach Wirtschaft und Politik in Klasse 5. Für Raja Reble, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrbereich für Deutsch als Zweitsprache und fachintegrierte Sprachbildung am Germanistischen Seminar der Universität Kiel liegt eine Chance des Faches darin, mit sprachsensibel verfassten Texten das Interesse an Politik und Wirtschaft zu stärken.

eBooks im Unterricht: „Das Lernen wird lebendiger“

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung des Unterrichts einen enormen Schwung versetzt. Dazu gehört auch der Einsatz von eBooks. Der Autor und Konrektor der Realschule am Hemberg in Iserlohn, Jochen Ciprina, unterrichtet Physik und Chemie und spricht über die Vorteile des digitalen Lernens.

Schule für kranke Kinder: In kleinen Schritten

Petra Breuer-Küppers (58) ist ausgebildete Lehrerin für Biologie und Musik in der Sekundarstufe I und hat lange an einer Realschule, einer Gesamtschule und einer Förderschule unterrichtet. Nach einem Zusatzstudium der Sonderpädagogik und einem Magister in Psychologie und Erziehungswissenschaften arbeitet sie seit vier Jahren an der Hans-Dieter-Hüsch-Schule in der Nähe von Mönchengladbach, die größte Schule für kranke Kinder und Jugendliche in Deutschland. Die Schule befindet sich auf dem Gelände der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Viersen-Süchteln, die die 190 Schülerinnen und Schüler mehrere Wochen bis zu mehreren Jahren stationär aufnimmt, unter anderem wegen Depressionen, Schulangst, Psychosen, Drogenmissbrauch oder Magersucht.