Unterricht findet zunehmend unter Zeitdruck statt: Mehr Schülerinnen und Schüler, unterschiedliche Lernvoraussetzungen und knappe personelle Ressourcen verdichten sich im Schulalltag. Zugleich steigt der Anspruch, Leistungen frühzeitig zu diagnostizieren und individuell zu fördern. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Ernst Klett Verlag auf der didacta in Köln, vom 10. bis 14. März am Stand B020 in Halle 8, seine aktuellen Unterrichts- und Digitalkonzepte.
„Die wachsende Vielfalt in den Klassenzimmern und die Anforderungen an einen erfolgreichen Bildungsabschluss prägen zunehmend die didaktische Struktur von Lern- und Unterrichtsmaterialien,“ so Maximilian Schulyok, Geschäftsführer vom Ernst Klett Verlag. „Als Bildungsakteur müssen wir uns deshalb einem konsequent, erweiterten Qualitätsansatz stellen. Wir müssen Bildungsmedien künftig auch daran messen, wie niedrigschwellig sie im Unterricht einsetzbar sind, ob sie Lehrkräfte entlasten und Schülerinnen und Schüler verlässlich zu den Mindest- und Optimalstandards führen.“
Im Mittelpunkt des Klett-Messeauftritts stehen bewährte und neue Lehrwerkskonzepte aller Fächer und Schulformen, die der Verlag gezielt mit digitalen Lern- und Unterrichtsangeboten sowie diagnostischen Elementen verknüpft. Ziel ist es, Lernstände frühzeitig sichtbar zu machen und individuelle Lernwege systematisch zu begleiten.
Im Fokus: Demokratie- und Basiskompetenzen
Anhand führender Grundschulmarken wie Niko für den Deutsch- und Sachunterricht oder Mini Max für den Mathematikunterricht zeigt der Verlag, wie Basiskompetenzen im Fachunterricht und über unterschiedliche Leistungsniveaus hinweg aufgebaut und nachhaltig gestärkt werden können.
Weitere Schwerpunkte liegen auf neuen Materialien zur beruflichen Orientierung aus der Reihe Starke Seiten sowie auf Unterrichtsangeboten zur Medien- und Demokratiebildung in weiterführenden Schulen, wie etwa mit dem neuen Demokratie aktiv eCourse.
Regelbasierte KI-Modelle für Übungsphasen
Im Maker Space stellt der Verlag neue digitale und KI-gestützte Angebote für den Unterricht vor. Am Beispiel des Mathematikunterrichts können Lehrkräfte den KI-LernCoach, ein tutorielles System der Lernplattform Klett x Studyly, erproben. Das System bewertet nicht nur die Rechenergebnisse, sondern analysiert einzelne Rechenschritte, gibt Hinweise zu Denkfehlern und gibt Lehrkräften systematisch Auskunft zu den Lernständen.
Veranstaltungsprogramm auf der Eventfläche
Ergänzt wird der Messeauftritt durch ein breites Veranstaltungsprogramm auf der Eventfläche #excitingedu×Klett. Dort bündeln Unternehmen der Klett-Gruppe und weitere Bildungspartner ihre Expertise und stellen in über 50 Sessions, praxisnahe Ansätze zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht vor. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Marina Weisband, Bob Blume, Frank Haß, Florian Nuxoll, Micha Pallesche und Anna Fröhlich.
Weitere Infos unter: www.klett.de/didacta
