Schule für kranke Kinder: In kleinen Schritten

Petra Breuer-Küppers (58) ist ausgebildete Lehrerin für Biologie und Musik in der Sekundarstufe I und hat lange an einer Realschule, einer Gesamtschule und einer Förderschule unterrichtet. Nach einem Zusatzstudium der Sonderpädagogik und einem Magister in Psychologie und Erziehungswissenschaften arbeitet sie seit vier Jahren an der Hans-Dieter-Hüsch-Schule in der Nähe von Mönchengladbach, die größte Schule für kranke Kinder und Jugendliche in Deutschland. Die Schule befindet sich auf dem Gelände der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Viersen-Süchteln, die die 190 Schülerinnen und Schüler mehrere Wochen bis zu mehreren Jahren stationär aufnimmt, unter anderem wegen Depressionen, Schulangst, Psychosen, Drogenmissbrauch oder Magersucht.

Mit Fehlern muss gerechnet werden

Rechenschwächen im Anfangsunterricht der Mathematik haben vielerlei Ursachen. Ohne Förderung können Inhalte und Methoden der Mathematik für den Rest der Schulzeit unzugänglich bleiben. Dazu kommen immer größere Leistungsunterschiede im Bereich Lernen und Sprache, die bei der Vermittlung des Faches entscheidend sein können. Die aktuelle Grundschuldidaktik stellt hier entscheidende Weichen.

Mit dem Tastsinn lernen: Schulbücher für Sehbehinderte und Blinde

In einer Welt des Sehens haben es sehbehinderte und blinde Schüler schwer, ihren sensorischen Bedürfnissen gemäß zu lernen. Hilfe bieten da Unterrichtswerke, die in Blindenschrift, der sogenannten Brailleschrift, verfasst werden. Dazu werden zugelassene Schulbücher aller Fächer, Schulstufen und -arten entsprechend transkribiert. Beim Ernst Klett Verlag werden für die Transkription jährlich rund 600 Titel angefragt.