Ukrainische Schulkinder: „Wir sind vorbereitet“

Eine Task-Force ist gegründet. Sie soll helfen, die Eingliederung von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine an den Schulen zu koordinieren. Hofft die Kultusministerkonferenz. Doch wie so oft – die Lösung der Aufgabe liegt doch in den Händen der Schulen selbst.

Problemfall Bildungssprache: Wirtschaft und Politik sprachsensibel vermitteln

Mit dem neuen Kernlehrplan 2020/21 startet an den Realschulen in Nordrhein-Westfalen das neue Fach Wirtschaft und Politik in Klasse 5. Für Raja Reble, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrbereich für Deutsch als Zweitsprache und fachintegrierte Sprachbildung am Germanistischen Seminar der Universität Kiel liegt eine Chance des Faches darin, mit sprachsensibel verfassten Texten das Interesse an Politik und Wirtschaft zu stärken.

Bildungspaten: Wie sich Abiturienten für Bildungsgerechtigkeit engagieren

Im Dezember 2019 hat der Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ den Deutschen Engagementpreis in der Kategorie „Generationen verbinden“ gewonnen. Über den Verein wohnen Abiturienten für ein Jahr mietfrei. Dafür unterstützen sie Kinder und Jugendliche in den ärmsten Stadtteilen Deutschlands mit Lern- und Freizeitangeboten. Was sie antreibt, erläutert die Standortleiterin des Vereins Anna-Sophie Hippke.

Normalfall sprachsensibler Unterricht?

In der Theorie ist die Bedeutung des sprachsensiblen Unterrichts in den Köpfen vieler Lehrkräfte bereits angekommen. Doch an der Umsetzung hapert es mitunter noch. Davon ist die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Göbel, Uni Duisburg/Essen(UDE), überzeugt.

Mit Fehlern muss gerechnet werden

Rechenschwächen im Anfangsunterricht der Mathematik haben vielerlei Ursachen. Ohne Förderung können Inhalte und Methoden der Mathematik für den Rest der Schulzeit unzugänglich bleiben. Dazu kommen immer größere Leistungsunterschiede im Bereich Lernen und Sprache, die bei der Vermittlung des Faches entscheidend sein können. Die aktuelle Grundschuldidaktik stellt hier entscheidende Weichen.