Schule als Schutzort

Die bundesweite Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ will Schülerinnen und Schüler besser vor Missbrauch schützen. Lehrkräfte sind häufig die ersten Ansprechpartner für Betroffene – und nicht selten auch die Täter.

Lesementoren im Kampf gegen die Leseschwäche

Viele Kinder erreichen die Mindestanforderungen im Kompetenzbereich Lesen heute nicht. Sogenannte Lesementoren arbeiten mit einem Kind einmal die Woche eine Stunde lang – bundesweit tragen so 11 000 Mentoren ehrenamtlich zum Schulerfolg bei.

Ernährungsbildung: Frisch auf den Tisch

Mensen gehören zum Schulalltag wie das Lehrbuch, der Bleistift und Klassenarbeiten. Viele Kinder – zumindest der jüngeren Jahrgänge – essen hier. Doch dass die Schulen den Anlass der Nahrungsaufnahme auch nutzen, um Ernährungsbildung zu betreiben, gilt noch nicht als Normalfall. Bedauern Fachleute.

Stimmbildung: Im Unterricht den richtigen Ton treffen

Allein mit Lautstärke kann sich eine Lehrerin oder ein Lehrer im Unterricht nicht durchsetzen. Das war auch der Referendarin Julia Holz klar. Als sie an ihrem Studienseminar Vettweiß im Kreis Düren (NRW) die Möglichkeit bekam, an einem Workshop zum Thema „Stimmbildung“ teilzunehmen, nutzte sie die Chance, unter professioneller Anleitung an ihrer Stimme zu arbeiten.

Schulübergänge gemeinsam gestalten

Wie Schulen und Lehrkräfte den Übertritt von den Grundschulen auf die weiterführenden Schulen gemeinsam meistern. „Übergänge sind keine Rennstrecke“ sagt Dr. Otto Seydel, Leiter des Instituts für Schulentwicklung in Überlingen. Jedes Kind braucht seine ganz eigene Zeit, um den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule gut zu bewältigen. Das gelingt umso besser, je bewusster Lehrkräfte den Übergang gestalten.

Stark im Stress: Lehrergesundheit

Lehrerinnen und Lehrer sind besonders häufig vom Burnout betroffen. Die Gründe für den beruflichen Druck sind höchst vielfältig. Große Klassen, das schlechte Abschneiden von Schüler/-innen bei Vergleichsstudien oder auch Schulreformen sind von Experten oft diskutierte Ursachen. Was kann dagegen getan werden?

Handschrift contra Tippen?

Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie wissen, wo sie die gewünschten Buchstaben auf der Tastatur finden, tippen zügig Sätze. Doch wenn sie einen Gedanken per Hand zu Papier bringen sollen, kommen viele an ihre Grenzen. Die Diskussion ist längst entbrannt: Gehört die Schrift als Kulturtechnik der Vergangenheit an?