[18.1.2024]

Sprachentwirrung dank KI?

Angesichts der wachsenden Anzahl generativer KI-Tools im Bereich Sprachen, muss es eine erneute Verständigung über die Ziele sprachlicher Bildung in der Schule geben. Das fordern mehrere renommierte Didaktiker der Klett Akademie für Fremdsprachendidaktik in einem aktuellen Positionspapier.

Die Wissenschaftler sehen nicht nur viel Potential für den fremdsprachlichen Unterricht und das Lernen mit solchen Werkzeugen, sondern auch neue Rollen für die Lehrkräfte, die den angemessenen Umgang mit KI-Tools vermitteln müssen. Die Fachdidaktiker sind der Ansicht, dass Schulen und Lehrkräfte über bildungspolitische Vorgaben die Möglichkeit erhalten müssen, den Einsatz von KI stärker fachspezifisch zu erproben und zu reflektieren.

Ideen für praktische Anwendungen von KI im fremdsprachlichen Unterricht gibt es bereits viele. Auch Verlage wie Klett verknüpfen ihre Lehrwerke mit immer mehr KI-basierten Lernangeboten, die auf die Bedürfnisse im Fremdsprachenunterricht zugeschnitten sind.

Die sehr dynamische Entwicklung von KI macht den Fremdsprachenunterricht aus Sicht der Wissenschaftler jedoch nicht obsolet. Im Gegenteil: Der Fremdsprachenunterricht wird vor dem Hintergrund des technologischen Wandels als Ort der sozialen Interaktion und interkulturellen Verständigung aus ihrer Sicht immer wichtiger.

Klett Akademie für Fremdsprachendidaktik

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer von Klett