Traumberufe brauchen einen Realitätscheck
Wenn Praktika reihenweise ausfallen und Schnuppertage abgesagt werden, fällt es Jugendlichen besonders schwer, sich für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden. Die Schulschließungen haben bei vielen dazu geführt, dass das Gefühl für Struktur und Lernrhythmus verloren gegangen ist.
Lernstörungen: Niemnd ist perfkt
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie kritisiert die unzureichende schulische Förderung von Kindern mit einer Lese-Rechtschreibschwäche bzw. mit einer Rechenschwäche. Wir sprachen darüber mit Annette Höinghaus, Mutter von zwei erwachsenen Kindern mit einer Legasthenie. Sie ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes.
Rassismus in populären Kinderliedern
Dr. Nepomuk Riva (47) ist Musikethnologe an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er beschäftigt sich unter anderem mit Rassismus in deutschen Kinderliedern und der Frage, wie man mit ihnen umgehen sollte. Ein Gespräch.
Die grüne Außenstelle der Großstadtschule
In Schullandheimen sollen Mädchen und Jungen sich und die Natur besser kennenlernen – für viele eine prägende Erfahrung.
Differenziert zu unterrichten heißt, das Lernen umzukehren
Das Thema Unterrichten in heterogenen Lerngruppen ist ein bildungspolitisches Dauerthema. Die auch in der Lehrerausbildung tätige Lehrerin Susanne von Treeck findet es selbstverständlich, dass sich Lehrkräfte als Profis für Unterricht eine differenzierte Haltung zu den Lernenden erarbeiten.
Die Berufsorientierung in der Oberstufe stärken
Studienplatzwechsel oder Ausbildungsabbrüche sind bisweilen Ausdruck einer beruflichen Planlosigkeit. Mit der schulischen Berufsorientierung bis zum Abitur soll dagegen angegangen werden. Jedoch hängt die Intensität auch am Engagement der Schulen. Wir sprachen dazu mit Sandra Thomalla, Autorin und Lehrerin eines Gymnasiums in Berlin über neue Ansätze.